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Feedback zur Europäischen Strategie für den Wohnungsbau

In unserem Feedback zur Europäischen Strategie für den Wohnungsbau fordern wir die strukturellen Ursachen der Wohnungskrise konsequent anzugehen, statt nur eine Konjunkturstärkung der Baubranche in den Blick zu nehmen. Ein EU-Bau-Turbo löst die Wohnungskrise nicht, sondern schafft neue Probleme!
Veröffentlichung Steckbrief
Veröffentlicht am
September 18, 2025
Autor:innen
A4F Politik
A4F International
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Architects for Future hat Feedback zur Europäischen Strategie für den Wohnungsbau abgegeben:


Die Organisation warnt davor, die Wohnungskrise allein mit einem „Bau-Turbo“ lösen zu wollen. Statt einer kurzfristigen Konjunkturpolitik fordert A4F, die strukturellen Ursachen der Krise anzugehen: Bodenknappheit, Spekulation und soziale Ungleichheit. Wohnraum müsse als Menschenrecht verstanden werden – nicht als Marktprodukt. Positiv bewertet A4F, dass die EU-Strategie die Bauwende europaweit mitdenkt und Effizienzsteigerungen (z. B. durch Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung, Fachkräftequalifizierung) vorsieht. Kritisch sieht A4F jedoch, dass Wohnbedürfnisse qualitativ kaum betrachtet werden und Suffizienzansätze fehlen.

Kernforderungen von A4F:

  • Bestand vor Neubau: Umbau, Umnutzung und Leerstandsbekämpfung statt weiterer Flächenverbrauch.
  • Aktive Bodenpolitik: kommunaler Zugriff, dauerhafte Sozialbindung, Schutz vor Spekulation.
  • Stärkung zivilgesellschaftlicher und gemeinnütziger Akteure wie Genossenschaften.
  • Wohnraumverteilung und -management in den Fokus rücken, statt allein auf Neubau zu setzen.

Fazit:


Die Europäische Wohnungsbau-Strategie braucht einen Paradigmenwechsel – weg von der Marktlogik, hin zum Gemeinwohl.

superyes

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