A4F goes Berliner Kammer 2.0

Update: Aus der Wahlkampagne ist konkrete Kammerarbeit geworden
Die für A4F gewählten Mitglieder der Vertreter:innen-Versammlung. 06/25
Projekt Steckbrief
Projekt Start
Datum Projekt
March 25, 2025
Projekt Ende
Ort
Berlin
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Sommer 2026: Die Kammerarbeit läuft

Aus der Wahlkampagne ist längst konkrete Kammerarbeit geworden. Seit inzwischen gut einem Jahr bringen sich unsere gewählten Vertreter:innen aktiv in die Kammerarbeit ein: in der Vertreter:innenversammlung, im Vorstand und in den Ausschüssen. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, Bestandserhalt, Umbau, Bauen innerhalb der planetaren Grenzen, Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschutz ebenso wie die Belange angestellter und junger Planer:innen fest in der Berliner Berufspolitik zu verankern.

An der Vorbereitung und Durchführung des berufspolitischen Fachdialogs „Urbanes Wohnen“ im Abgeordnetenhaus waren Vertreter:innen von A4F maßgeblich beteiligt. Im Austausch mit Politik, Kammern und Verbänden ging es um bezahlbares, klimagerechtes und zukunftsfähiges Wohnen, um Planungsqualität und um bessere Rahmenbedingungen für die Stadtentwicklung. Zum Fachdialog „Urbanes Wohnen“

Auch das gemeinsam mit den Berufsverbänden erarbeitete Positionspapier „Berlin (weiter) bauen“ zur Wahl des Abgeordnetenhauses und der Bezirksverordnetenversammlungen 2026 trägt eine klare Handschrift der Bauwende. Es fordert einen Kurswechsel hin zu mehr Baukultur, Klimaschutz, bezahlbarem Wohnraum, nachhaltiger Mobilität und einer ganzheitlichen Planungskultur. Zur Vorstellung des Positionspapiers · Zum vollständigen Positionspapier

Wir begrüßen außerdem die Einführung der Juniormitgliedschaft. Sie schließt die bisherige Lücke zwischen Hochschulabschluss und regulärer Kammermitgliedschaft und eröffnet Berufseinsteiger:innen frühzeitig den Zugang zu Beratung, Fortbildung, Netzwerken und berufspolitischer Mitwirkung. Damit wird die Kammer jünger, zugänglicher und anschlussfähiger für die nächste Generation von Planenden. Mehr zur Juniormitgliedschaft

Auch in weiteren Debatten bringt sich die Kammer mit Positionen ein, die für A4F zentral sind: für den Erhalt des Gebäudebestands und mehr Klimaschutz im Gesetz für einfaches Bauen, für Klima-, Ressourcen- und Bodenschutz in ihren berufspolitischen Zielen sowie für eine sozialverträgliche Transformation des Berliner Wohnungsbestands.  Zur Stellungnahme der AKB zum Gesetz für einfaches Bauen · Zu den berufspolitischen Zielen

Aus A4F goes Berliner Kammer 2.0 ist damit konkrete Verantwortung geworden: A4F gestaltet die Kammer mit: kooperativ, wissenschaftlich fundiert und mit einer starken Stimme für die Bauwende.

Sommer 2025: A4F wird stärkste Gruppierung und stellt Präsident sowie Vizepräsidentin der AKB

Die Kammerwahl 2025 war für Architects for Future ein großer Erfolg: Mit zwölf von insgesamt 41 Sitzen wurde A4F zur stärksten Gruppierung in der Vertreter:innenversammlung: Sieben Mandate entfielen auf unsere Liste der angestellten/beamteten Architekt:innen, vier auf die Liste der freischaffenden Architekt:innen und eines auf die Liste Innenarchitektur. Damit stellt A4F zwar keine absolute Mehrheit, aber die größte gemeinsame Gruppierung im wichtigsten Entscheidungsgremium der Kammer. Zum offiziellen Wahlergebnis

Das Ergebnis zeigt einen breiten Rückhalt für die Anliegen der Bauwende unter den wählenden Kammermitgliedern. Bei einer Wahlbeteiligung von lediglich 24,1 Prozent bleibt allerdings weiterhin das Ziel, künftig noch mehr Kammermitglieder für die berufspolitische Mitbestimmung zu gewinnen.

In der konstituierenden Sitzung am 5. Juni 2025 wählte die Vertreter:innenversammlung Eike Roswag-Klinge aus der A4F-Liste zum Präsidenten und Marina Kuck zur Vizepräsidentin für die angestellten/beamteten Mitglieder. Gemeinsam verstehen sie die Kammerführung als kooperative und interdisziplinäre Aufgabe, bei der Verantwortung auf mehreren Schultern verteilt wird. Ihr Ziel ist es, den Reformkurs der vergangenen Wahlperiode fortzuführen und die ökologische und sozialverträgliche Bauwende in der Breite der beruflichen Praxis zu verankern. Zur Vorstandswahl · Zum Interview mit Eike Roswag-Klinge und Marina Kuck

Frühjahr 2025: Aufruf zur Kammerwahl

Die Berliner Kammerwahl steht an: Die Vertreter:innenversammlung der Architektenkammer Berlin wird neu gewählt und Engagierte aus der A4F Ortsgruppe Berlin kandidieren erneut.

Was macht die Architektenkammer eigentlich?

Als selbstverwaltete Körperschaft des öffentlichen Rechts ist die Architektenkammer Berlin die Interessensvertretung ihrer rund 10.000 Mitglieder aus den Bereichen Architektur, Stadtplanung, Innen- und Landschaftsarchitektur. Sie überwacht die geschützten Berufsbezeichnungen und bietet ein breites Spektrum an Aus- und Fortbildungsveranstaltungen für ihre Mitglieder an. Regelmäßig werden berufspolitische Themen auch in die Politik, Verwaltung und die Medien getragen und so Einfluss auf die Gesetzgebung und Regelwerke, aber auch die Wahrnehmung unserer Berufsstände genommen. Auch die Förderung der Baukultur und des Wettbewerbswesens stehen im Fokus der Kammerarbeit.

Was wird gewählt?

Im Wahlzeitraum vom 25.03. bis zum 30.04.25 können alle eingetragenen Mitglieder die neue Vertreter:innenversammlung online wählen. Für vier Jahre werden 41 Mitglieder bestimmt, die die Gesamtheit der Kammermitglieder repräsentieren und die Satzung, Ordnungen sowie den Haushalt beschließen. Es müssen mindestens 21 freischaffende und mindestens 15 angestellte bzw. verbeamtete Mitglieder sowie jeweils 2 Mitglieder pro Fachrichtung vertreten sein. Die Vertreter:innenversammlung wählt im nächsten Schritt aus den eigenen Reihen den Vorstand sowie den/die Präsident:in sowie zwei Vize-Präsident:innen. Danach werden Ausschüsse gebildet, die die verschiedensten Themen behandeln, Konzepte entwickeln, Veranstaltungen vorbereiten und Stellungnahmen erarbeiten. Kammerwahl - Architektenkammer Berlin

Warum sollte ich wählen gehen?

Die Vertreter:innenversammlung ist einerseits das Bindeglied unserer Berufsstände zur Politik und kann andererseits auch in Richtung der Architekt:innen und Planenden  Inhalte gestalten und wichtige Themen setzen. Nur wenn wir mitreden, können wir Einfluss auf die Ausrichtung unseres Berufsstandes, auf Gesetze, aber auch auf Veranstaltungen und Fortbildungen nehmen! 

Die Wahlbeteiligung lag bei der letzten Kammerwahl 2021 bei nur knapp 22% - es zählt also wirklich jede Stimme und es gibt viel Luft nach oben! Zudem sind über die Hälfte der Kammermitglieder mittlerweile angestellt - trotzdem sind in der Vertreter:innenversammlung bisher 26 freischaffende Kolleg:innen, die 15 angestellten/verbeamteten Kolleg:innen gegenübersitzen.

Was wollen wir mit A4F in der Kammer bewegen?

Wir setzen uns dafür ein, die ökologische, klima- und sozialgerechte Bauwende zu beschleunigen und ein Umdenken - weg von Abriss und Neubau hin zu Umbau, Sanierung, Kreislauf und Ressourcenschutz - zu bewirken. Dabei geht es um Hebel wie Bedarfsprüfung, Abrissvermeidung und Bestandserhalt oder Bodenpolitik. Außerdem sind uns Themen wie die Vereinbarkeit von Leben und Beruf sowie der leichtere Berufseinstieg für junge Architekt:innen ein Anliegen. Unser Berufsbild wird sich in den nächsten Jahren ändern und der rechtliche Rahmen muss dies zukünftig abbilden. Dafür braucht es uns als deutliche Bauwende-Stimmen in der Vertreter:innenversammlung der Berliner Kammer. Für unseren Einsatz in der Kammer sind die 10 Forderungen von A4F die Grundlage. Mit einem starken Team aus unseren drei aufgestellten Listen (angestellt, freischaffend, Innenarchitektur) wollen wir die Arbeit der letzten vier Jahre fortsetzen, vertiefen und weiterentwickeln.

-> Das A4F-Kampagnen-Video jetzt auf YouTube anschauen.

Architects for Future tritt mit drei Listen bei der Wahl zur Berliner Architekt:innenkammer an:

Liste 8 - Architects for Future

1. Marina Kuck

2. Yannick-Johannes Tiedt

3. Anne Christine Ehlers

4. Torsten Klafft

5. Eva-Maria Friedel

6. Jan Schreiber

7. Michael Pape

8. Jeroen Meissner

9. Leon Radeljic

10. Martin Schwegmann

Liste 14 - Architects for Future (freischaffend)

1. Shivani Shankar Chakraborty

2. Anne Kathrin Dietsche

3. Elisabeth Broermann

4. Christof Mayer

5. Nanni Grau

6. Frank Schönert

7. Eike Roswag-Klinge

Liste 18 - Architects for Future - Innenarchitektur

1. Jana Stumpe

Fotos in der Bildergallerie hier unter Projektsteckbrief.

Eine Übersicht und Kurzbeschreibung der Kandidierenden auch unter https://www.a-wie.berlin/kammerwahl/

A4F – das Original für die Bauwende!

#BauwendeJetzt
#BautkeinenScheiß
#UmdenkenUmbauen

Weitere Infos zur Wahl, den Kandidierenden, unseren Motivationen und unser Kampagnenvideo folgen hier in Kürze.

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